Auf "Schusters Rappen" durch Wald und Flur" - Siedlergemeinschaft Feuerhof

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Wandersparte wird gegründet

1972 entstand aus der Siedlergemeinschaft heruas eine Wandersparte, die regen Zuspruch fand und heute unter dem Namen "Wanderfreunde Sulzbach-Rosenberg" regelmäßig einen großen Wandertag mit Start und Ziel auf dem Feuerhof durchführte.

Auf "Schusters Rappen durch Wald und Flur"

Immer haben die Alten auch nicht recht, wenn sie sagen: "Nouch´m Annabergfest is da Summa schou fas umma!" Zu einem echten Festival der Wandersportler wurde jedesmal im August (bei meist schönstem Wetter) der Wandertag der Wanderfreunde Sulzbach-Rosenberg. Bis zu über 5000 Männlein und Weiblein, Kinder und "Teens", Bayern und Preußen, Gertenschlanke und Wamperte, Marschgeübte und Plattfußindianer, Gamsbartgeschmückte oder Jeansbehoste Wanderer waren auf den Beinen bei einer IVV-Wanderung. Schon ab 5 Uhr morgens starteten die ersten
Unentwegten und bis zum Startschluß um 11 Uhr vormittags herrschte Hochbetrieb am Start beim Gasthof Lotter "Bartl" am Feuerhof. Wanderfreunde aus der ganzen Oberpfalz, aus Franken und anderen Gegenden Deutschlands, und eine überraschend große Zahl von Amerikanern, großteils sicher Angehörige der US-Army (um ihren deutschen Freunden zu beweisen, daß auch zwei g´standene Haxen "made in USA" flott marschieren können) - machten sich marschierlustig auf die zehn oder 20 km lange Wanderstrecke rund um die Stadt, um dann am Ziel ihrer Mühen entweder eine schöne Wandermedaille oder einen Stempel ins IVV-Wanderbuch zu erhalten. Kostenloser Tee und die auf der Strecke eingerichteten Verpflestellen sorgten dafür, daß die Wanderer nicht konditionell erlahmten. Und am Ziel warteten dann ja schließlich nach "getaner Arbeit" eine frische Maß Bier und eine kräftige Brotzeit zur Stärkung. Blendende Stimmung herrschte im Bartl-Wirtsgarten, wo es von Wanderern in der traditionellen Marschierkluft (rot- oder blaukariertes Hemd, Bundhosen, Stiefel und Lous-Trenker-Deckel auf dem Kopf) nur so wimmelte.

Man darf den IVV-Wanderfreunden mit ihrem letzten Vorstand Gustl Götz die immer wieder einmal vielen Fremden die Schönheit des Feuerhofes, der Stadt und ihres Umlandes vor Augen führten, jedenfalls zu diesem "Volltreffer" gratulieren.
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