Geschichte - KulturAS, wo Kultur und Bergbau aufeinandertreffen

2024/2025
wo Kultur und Bergbau aufeinandertreffen
Sulzbach-Rosenberg/Feuerhof
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Geschichtliches
Am Anfang  war der Feuerhof - aber sonst vermutlich gar nichts!
So  gibt die vielleicht erste Erw├Ąhnung des Gebietes im B├Âhmischen Salb├╝chlein  Kaiser Karls des IV. von 1366/68 (Seite 102) "Die alt S├Âllin hat ecker innen.  Die geh├Ârten den Fewrlehen" lediglich dar├╝ber Aufschlu├č, da├č  eine alte Frau Namens S├Âller o.├Ą. ├äcker vom Feuerlehen besa├č.  
Auf Seite 106 dieses B├╝chleins  ist mit Verweis auf die Urkunden 284 und 361 des Stadtarchives Sulzbach zu lesen:  "Erhard Mendel zu Sulzbach empf├Ąngt zu Mannlehen den Hof zum Kroten-Hof (Grottenhof)  und den Hof, genannt zum Feierhoff... und ligen beide Hoff hinder dem Artzberg  zu Sulzbach". Mannlehen gingen nach dem Tod des Lehensmannes wieder an den Lehensherrn  zur├╝ck und konnten nicht vererbt werden. Es kann davon ausgegangen werden,  da├č zu diesem Zeitpunkt (1487) je ein Hof in Grottenhof und am Feuerhof  bestand.
Im Historischen  Atlas von Bayern, Herzogtum Sulzbach, Landrichteramt Sulzbach von Max Piendl wird  f├╝r die Zeit von 1487/90 "1 Anwesen, Niedergericht Sulzbach, Spital Sulzbach  1/1" festgestellt. Der hohe Steuersatz 1/1 l├Ą├čt auf einen gro├čen  Bauernhof schlie├čen.
Bei  der Gemeindebildung im Landgericht Sulzbach vom 30. Juni 1818 wird der Feuerhof  zur Landgerichtlichen Gemeinde Gro├čalbershof zugerechnet, hier steht: 1  Anwesen, 1 Familie, 6 Personen.
1840  ist im Urkataster Feuerhof (Staatsarchiv Amberg Nr. 154) nachzulesen, das es am  Feuerhof, Haus Nummer 1 am Feuerhofbrunnen, Flur Nummer 1225 nur ein Anwesen mit  Haupt- und Nebengeb├Ąuden gab, das im Besitz von Leonhard M├╝ller war.  
Dieser  Hof umfa├čte etliche Grundst├╝cke der heutigen Gl├╝ckaufstra├če,  das Wohnhaus bekam sp├Ąter, bei der Stra├čenreform in Sulzbach 1951,  die Adresse Gl├╝ckaufstra├če 26a, die es heute noch hat. In den folgenden  Jahren wechselte das Anwesen mehrmals den Besitzer, bis es 1901 in den Besitz  der Familie Wismet kam, die noch heute dort lebt.
Die  ersten H├Ąuser am Feuerhof

Anwesen der  Familie Wismet, Foto um 1900
Ende  des 19. Jahrhunderts sind am Feuerhof bereits drei Hauptgeb├Ąude mit zahlreichen  Nebengeb├Ąuden im Besitz verschiedener Familien verzeichnet.
Das  zweite Wohngeb├Ąude, das dann im Jahr 1900 gebaut wurde, ist das Haus der Familie  Heinl. Allerdings wurde es erst 1914 in seine jetzige Form umgebaut. Wie es vorher  aussah, sieht man auf dem beigef├╝gten Bild.
Feuerhof  wird eingemeindet  
1935 erfolgte  die Eingemeindung der Gemeinde Gro├čalbershof und damit auch des Feuerhofes  zur Gemeinde bzw. Stadt Sulzbach-Rosenberg (ein Jahr zuvor wurde Rosenberg eingemeindet).
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