Geschichten aus dem Bergbau - Feuerhof Stadtteil von Sulzbach-Rosenberg

Feuerhof
2020
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Geschichten aus dem Bergbau

Erinnerungen an den Bergbau in Sulzbach-Rosenberg

Über Jahrtausende  war der Bergbau selbstverständlicher Bestandteil dieser Stadt.  Seit 1938 prägte er  auch das Leben in der Feuerhofsiedlung. Was niemand aufschrieb, war der Arbeitsalltag der Bergleute, die oft ihr ganzes Leben in der abgeschlossenen Welt der Bergwerke gearbeitet haben.

Um diese Traditionen für nachfolgende Generationen zu bewahren, erzählt Helmut Heinl, in kurzen, amüsanten bis lehrreichen Geschichten, wie das Leben unter Tage in den letzten 150 Jahren war. Sein Anliegen  ist es, die Werte und Traditionen der Erzgräber nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die  Geschichten stammen von Gesprächen mit Zeitzeugen und eigenen Recherchen, die er seit 1983 dokumentiert."
Bergbau und Krieg

Erinnerungen an das Kriegsende in der Siedlung, vor 75 Jahren
Nach mehreren Bombenangriffen im April 1945 erfolgte der Einmarsch der US-Truppen.

Der Schokalad

„dou moust an Schokalad essn, nou kraigs wida Kraft, mei Leiwa“

vom Schlaudraff

Die Brotzeit vom Schlaudraff
Frau Maulaff und die Zeitungsfrau

Da Groum Boda
"aitz is´d Maschin hi"

Da die Bergleute oft vor ihrer Arbeit in der Grube andere Berufsausbildungen hatten, gab es vereinzelt auch Friseure unter ihnen.
Der Untergang des Plernhofes

Diese Geschichte, vom uralten Plernhof  ist zwischen Märchen und Sage, im Sulzbacher Bergbaugebiet angesiedelt und könnte einen historischen Bezug haben.


Pfeiferlsteigers Grubentelefon
Geschichte von Helmut Heinl

Der um Streiche nie verlegene Fahrhauer Johann P., besser bekannt als „Pfeiferlsteiger“, kontrollierte Instandhaltungsarbeiten. Sein Kontrollgang führt ihn zu einer Stelle, wo der Schorsch die durch den Gebirgsdruck angehobene Sohle (Boden) in der Strecke wieder abgraben sollte. weiterlesen
Der "Schurz" und sein Frosch

Das Froschöl - Geschichte von Helmut Heinl

Bis etwa 1920 fuhren die Bergleute in den Sulzbacher Gruben mit Öllampen als Geleucht ein. Man kann sich heute nur mehr sehr schwer vorstellen, wie dunkel es damals vor Ort gewesen sein mag, mit diesen Funzeln. Die Lampen wurden wegen ihrer charakteristischen Form „Frosch“ genannt;

Der alte Melch

Geschichte von Helmut Heinl über einen alten Bergmann der ums überleben kämpfte.

Grubenhobel

Wer neu in das Leben unter Tage aufgenommen wurde, musste sich in jedem Fall erst einmal einer eingehenden sozialen Kontrolle unterziehen. Das ging bei den einfachen Leuten im Bergbau natürlich nicht wissenschaftlich sondern sehr realistisch, mit oft erprobten Aktionen.

Der Friedhofsbomber

Geschichte von Helmut Heinl über einen Bergmann der mit seinem Fahrrad Probleme hatte.

Pfeifferlsteigers Rache
Geschichte von Helmut Heinl

Steiger H. (Spitzname Gobel) war nach dem ersten Weltkrieg aus dem Elsass zugezogen und  als Sonderling verschrien. Denn er benahm sich gegenüber den einheimischen Bergleuten manchmal recht nassforsch......

die Kirschen aus dem Bergwerksgarten schmecken immer besser

Den Feuerhofer Buben war der Garten nicht entgangen. Denn das Bruchfeld, bis hinunter zum Judenfriedhof, war ihr täglicher Abenteuerspielplatz. Die Neugierde, was hinter dem Zaun war, trieb sie um......
Die Wohnküche war immer warm

Den ungezügelten Energieverbrauch, den wir uns von den Amerikanern abgeschaut haben, war in den Jahren als die Siedlung gebaut wurde unbekannt. Wer nicht wirklich sehr gut gestellt war, versuchte beim Heizen zu sparen In den Häusern, auch in denen der Stadtbürger wurden nicht alle Räume beheizt.


Aus alter Zeit; Bergbau um 1875

Das Erz im Eisenerzbergbau wurde seit Jahrhunderten vor allem mit Schlägel und Eisen abgebaut. (Beide Werkzeuge finden sich – mit den gekreuzten Stielen nach unten - seit dem 16. Jahrhundert im Bergmannswappen. Zeigen die Stiele nach oben ist der Bergbau geschlossen.) Hinzu kam die Spitzhaue, für weicheres Erz oder Gestein und natürlich die Schaufel.


Grubenholz - Brennholz für die Bergleute

Im Kohlenbergbau gab es die so genannte Deputatkohle, das war ein Kohlenkontingent, das die Bergleute von der Grubenverwaltung zugewiesen erhielten.
Im Sulzbacher und im Auerbacher Bergbau erhielten die Bergleute vom Steiger Brennholz zugewiesen.

Bergmannswege

Bergmannswege gab es eigentlich nicht. Jedenfalls wurden sie nicht als solche bezeichnet. Erst heute, lange nach dem Ende des Bergbaus, stellen die Älteren unter uns immer wieder fest, dass die Pfade, auf denen wir als Kinder gelaufen sind, nicht mehr vorhanden oder zugewuchert sind. So wird uns erst jetzt bewusst, dass es Bergmannswege waren....

Der Steiger kann's,  von Ost. Ritter

Um 1915 kamen in den Sulzbacher Gruben die Bohrhämmer auf.
Da geschah auf der Grube Etzmannsberg folgendes: Ein Hauer hatte gerade angefangen, sein Ort abzubohren, als der Steiger kam. „Glück auf! Na, klappt es?“


Der Christbaumdiebstahl

eine etwas andere Weihnachtsgeschichte von Helmut Heinl

Seilbahn nach Rosenberg


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