Wenn Heidis ihre Berge verlassen - Feuerhof Stadtteil von Sulzbach-Rosenberg

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Wenn Heidis ihre Berge verlassen

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Sulzbach-Rosenberg.(fnk) Wenn Heidis ihre Berge verlassen, Tänzerinnen in luftigen Outfits tanzen und Anna mit ihrem Theo eine Reise durch Jahrzehnte macht, dann kann es sich nur um den Siedlerfasching am Feuerhof handeln. Das berühmte Ensemble der "Fire Courts" und die Gruppe "Keine Ahnung" bescherten beim Faschingsball im Gasthaus Bartl den Gästen einen unvergessenen und vergnüglichen Abend.

Bereits zum 5.Mal wurde der Faschingsball der Siedlergemeinschaft Feuerhof mit einem bunten Rahmenprogramm im Gasthaus Zum Bartl durchgeführt. Sicherlich als besonderes I-Tüpferl kann dieser Faschingsabend in den närrischen Veranstaltungskalender der Stadt aufgenommen werden. Mit viel Mühe und Zeitaufwand hatten sich die Verantwortlichen auf diesen Abend vorbereitet und durch beste Beziehungen wieder die berühmten "Fire Courts" (Übersetzt: Feuer - Hofer) engagieren können.

Im vollen Saal des Gasthauses "Zum Bartl" leitete eine Fanfare die Einlagenserie in drei Teilen ein. Im Scheichkostüm und dazugehörigem Hüftschwung bewegte sich Moderator "Anton" in den Saal. Leider hatte die hübsche Tänzerin "Karin" etwas dagegen denn die Musik war nicht Arabisch sondern Türkisch.

Um zu beweisen was im Orient echt abgehen kann führte die "Sexygirls" der Tanzschule Rommi Schötz im Bauchfreien Kostüm einen Tanz vom feinsten vor. Nach dieser Lehrstunde in Sachen "Scheichtum" präsentierte sich der Moderator als Mexikano und unterhielt mit lockeren Sprüchen und Witzen bis zum zweiten Auftritt. Dieser zeigte eine "Brasilianische - Mexikanische" Mischung in feudalen Federkostümen. Reichlich Beifall der Gäste belohnte die Tänzerinnen Manuela, Christine, Sahra, Manuela, Karin, Katrin, Patricia und die Balettleiterin Rommi Schötz für diesen Augenschmaus.

Im zweiten Teil des Abendprogramms betrat Co-Moderator und Autor des musikalischen Sketches Karl-Heinz Neidl als Geschichtenerzähler die Bühne und berichtete von einer Liebesbeziehung die in den 50 er Jahren begann. Mit einer Vielzahl von Verkleidungen und deutschen Oldies unterlegt zeigten Hans-Jürgen Reitzenstein, Anton Fenk, Klaus Frieser, Walter Heldrich, Armin und Karin Kraus, Richard Sperber und Stefan Ertl ihr schauspielerisches Können. Vom ersten Verliebt sein bis zur Hochzeit, einem "Schwarzen Baby" oder einem Streit der Eheleute um das Reiseziel ihres nächsten Urlaubs war alles dabei. Besonderen Applaus erntete Manfred Eckert als einer der "Theos" mit seinem Titel "Er hat ein knallrotes Gummiboot" seine Liebe zum Segeltörn einladen wollte. Da Sie aber nur mit ihrem Theo nach "Lozd" wollte, er aber die Welt sehen mochte gab es einen musikalischen "Schlagerabtausch". Schließlich einigten sich beide Parteien und lud zum Abschluss den gesamte Saal mit dem Sommerhit "Ab in den Süden" zum feiern ein.

Nach zwei Tanzrunden leitete wiederum die tönende Fanfare den Höhepunkt des Abends ein. Mit dem Titel "Heidi" tänzelten in Graziöser Manier die berühmten "Heidis" der Fire-Courts auf das Tanzparkett. Pumphose, rote Röckchen, große Oberweite, schwarze Zöpfe, grünes Hüttchen und perfektes Make-up sorgten schon beim Einmarsch für großen Beifall. Als dann auch noch Oberheidi "Manfred" seine laut geforderte "Klara" alias "einen Klaren" vom Vereinswirt erhielt war für einen perfekten Auftritt alles geregelt.

Confroncier "Geisen Karl-Heinz" forderte eindringlich auf sich nicht auf das Saufen sondern das Tanzen zu konzentrieren. Unter der Melodie des Trompetenechos vollführten die Heidis einen mit viel Engagement einstudierten Auftritt zur großen Freude der Besucher vor. Erst nach einer Zugabe konnte sich der "Heidi-Anton" bei allen bedanken. Sein Dankeschön galt den Tänzern Stefan Ertl, Manfred Eckert, Walter Heldrich, Hans-Jürgen Reitzenstein, Hans Ertl, Klaus Frieser und Armin Kraus. Mit einem Blumenstrauß wurde Choreographin Karin Kraus, Kostümschneiderin Christine Fenk, Musikmanagerin Monika Frieser sowie den Maskenbildnerinnen Christine Fenk und Christine Pickel mit Helferinnen gedankt. Ein großes Vergelt`s Gott ging ebenfalls an den Vereinswirt Martin Lotter sowie an die Sponsoren diese Abends.

Damit auch das Tanzbein seine reichliche Bewegung hatte sorgte die Gruppe "Keine Ahnung" mit ihrem breiten Musikangebot für Stimmung bis in die Morgenstunden.


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