Löwenbrunnen - KulturAS. Gemeinschaft von netten, unternehmungslustigen, kulturbewussten und reiselustigen Menschen

2024/2025
Gemeinschaft von netten, unternehmungslustigen, kulturbewussten und reiselustigen Menschen
Sulzbach-Rosenberg/Feuerhof
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Löwenbrunnen

Museen/Sehenswürdigkeiten 

Löwenbrunnen am Luitpoldplatz:
Ein historisches Juwel vor dem Sulzbacher Schloss

Der Löwenbrunnen am Luitpoldplatz erhebt sich majestätisch vor der Schlossauffahrt und gehört zu den bedeutendsten historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Im Jahre 1755 ließ Karl Theodor diesen imposanten Brunnen errichten, der bis heute das Herzstück des Platzes bildet und Besucher aus nah und fern anzieht.

Der Löwenbrunnen ist ein Zeugnis der Regierungszeit Karl Theodors, der im 18. Jahrhundert drei öffentliche Brunnen in der Stadt errichten ließ. Mit seiner Errichtung im Jahre 1755 wurde der Löwenbrunnen zu einem Symbol für die königliche Pracht und die künstlerische Raffinesse jener Zeit.

Der Löwenbrunnen präsentiert sich mit einem polygonal geschwungenen Becken und einer reliefierten Brunnensäule, die die Fratzen der vier Temperamente zeigt. Gefertigt aus Granit und bekrönt von einem Löwen, der das fürstliche Wappen trägt, ist der Brunnen ein Meisterwerk des Bildhauers Johann Michael Bärmann aus Sandstein.

Der Luitpoldplatz, der vom Löwenbrunnen geprägt wird, ist nicht nur ein Ort historischer Bedeutung, sondern auch ein lebendiger Treffpunkt für die Bewohner der Stadt. Hier findet alljährlich Mitte August die Woizkirwa statt, ein Fest, das die lokale Kultur und Traditionen feiert und Menschen jeden Alters zusammenbringt.

Der Löwenbrunnen am Luitpoldplatz ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein Symbol für die reiche Geschichte und kulturelle Vielfalt der Stadt. Mit seiner imposanten Präsenz vor dem Sulzbacher Schloss lädt er Besucher dazu ein, in vergangene Zeiten einzutauchen und die Schönheit und Eleganz vergangener Epochen zu bewundern.

Schon im Jahr 1754 sah sich die Regierung von Sulzbach veranlasst, an Kurfürst Carl Theodor zu berichten, dass eine dringende Renovierung der "Fürstlichen Wasserkunst" notwendig sei. Zu dieser Zeit gab es außer der Entnahmestelle auf dem Marktplatz keine weitere Möglichkeit, fließendes Wasser in der oberen Stadt zu beziehen. Angesichts des mangelnden Brandschutzes wurde empfohlen, in jedem Stadtviertel öffentliche Brunnen zu errichten. So wurden für die Neustadt ein Delphinbrunnen, für die Rosenberger Gass'n ein Neptunbrunnen und für den Marktplatz ein Löwenbrunnen konzipiert.






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