Stadtarchiv in Sulzbach-Rosenberg - Feuerhof

Feuerhof
2022/2023
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Sulzbach-Rosenberg/Feuerhof
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Museen/Sehenswürdigkeiten 

Das  Stadtarchiv kann man auch als „Gedächtnis der Stadt“ bezeichnen, in dem relevantes  Material aufgehoben wird. 2007 ist es vom Bürgerspital in die Kunst-Fischer-Gasse  17 umgezogen, den ehem. „Bärenhof“. Das Egloffstein‘sche Wappen neben der Eingangstür  zeigt nämlich einen Bärenkopf. Schon alleine das Gebäude aus der 2. Hälfte des  15. Jahrhunderts ist mit seinen Wandmalereien im Erdgeschoß eine Besichtigung  wert.

Das Stadtarchiv versteht sich als Dienstleistung  sowohl für den Bürger als auch für die eigene Verwaltung bei geschichtlichen Fragestellungen.  Es kann hierbei auf stadteigene Akten und Karteien (bald werden auch Dateien kommen),  der Sulzbach- Rosenberger Zeitung und deren Vorläufer, Vereins- und Firmen- Festschriften,  Flugblätter, auf Jahresberichte der Schulen und ähnlichen Einrichtungen, und auf  Fotos zurückgreifen. Des Weiteren haben auch manche Vereine und Parteien ihre  Protokollbücher dem Stadtarchiv anvertraut.

Anfragen  können kurz und bündig sein, die mit einfachen literaturhinweisen oder Verweise  auf andere einschlägige Archive zügig beantwortet werden können – aber auch aufgrund  der Fragestellung komplex und aufwendig bei der Recherche. Besuche sollten immer  vorher angemeldet werden unter Telefon 09661/8776821 oder per E-Mail stadtarchiv@sulzbach-rosenberg.de.

Die  Bestände im Stadtarchiv belaufen sich auf etwa 130 Regalmeter, davon 6000 Akten  ab 1750 – verstärkt ab 1800, 400 Urkunden ab 1305, (Stadt) Ratsprotokolle ab 1526,  Jahres- Rechnungen (Einnahmen und Ausgaben der Stadt; von Stiftungen wie des Spitals)  ab 1520.

Über  den Resten des ersten fast quadratischen, turmartigen Baus aus der ersten Hälfte  des 14. Jahrhunderts entstand in zwei Bauphasen bis 1470 das Gebäude in seiner  heutigen Erscheinungsform. Von 1470 stammen einige Bohlen-Balkendecken und der  Rest einer Bohlenständerwand im Inneren sowie der Fachwerkgiebel an der Nordseite.  Zu dieser Zeit wurde auch der mächtige Sandstein mit dem Wappen der Egloffstein,  das einen Bärenkopf zeigt, neben dem Eingansportal eingesetzt. Der Familie des  Erbauers, die im 15. Jahrhundert viermal das Amt des Pflegers und Landrichters  von Sulzbach ausübte, verdankt das Gebäude seinen Namen. Das Egloffsteiner Haus  ist heute Sitz des Stadtarchivs Sulzbach-Rosenberg, der Geschäftsstelle der Knorr-von-Rosenroth-Gesellschaft  und der Richard-Bauer-Stiftung.
Wegen einer falschen Zuschreibung eines Wappens  wird das Gebäude in der älteren Literatur irrtümlich als „Hundtsches Haus“ geführt.

 Veröffentlichungen:
Publikationen  des Stadtmuseums und des Stadtarchivs Sulzbach-Rosenberg Bd. 1 ff. (ab 1992).  

Bestände:
Ca.  400 Urkunden (ab 1326). - Ratsprotokolle (ab 1526, mit z.T. größeren Lücken):  - Rechnungen (ab 1520, mit z.T. größeren Lücken) - Akten der kommunalen Verwaltung  (v.a. 19./20. Jh.) - Archivgut der eingemeindeten Orte Rosenberg und Großalbershof.  


Hausanschrift:  
Kunst-Fischer-Gasse 17
92237 Sulzbach-Rosenberg
Postanschrift:
Postfach  1254
92230 Sulzbach-Rosenberg
Telefon: 09661 87768-21
FAX: 09661 87768-20  
E-Mail: stadtarchiv@sulzbach-rosenberg.de
Walter Heldrich - Schachtstr. 6 - 92237 Sulzbach-Rosenberg
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