Auf den Spuren des Hopfens vom Anbau bis zur Ernte, Verarbeitung und Verköstigung in Illschwang - Feuerhof Stadtteil von Sulzbach-Rosenberg

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Auf den Spuren des Hopfens vom Anbau bis zur Ernte, Verarbeitung und Verköstigung in Illschwang

Bilder Fahrten/Ausflüge
Bandenschieber auf den Spuren des Hopfens vom Anbau bis zur Ernte, Verarbeitung und Verköstigung
Feuerhof (wh) Dorfrundgang in Illschwang am 8. Juni 2019 mit Kaffeeröstrei, Simultankirche, Hopfenfeld, Hopfenmuseum und Bierprobe mit echtem Illschwanger Bier
 
Besichtigung Janzen Kaffeerösterei
Für guten Kaffee ist immer die richtige Zeit.

Zur Begrüßung gab es für jeden eine Tasse Kaffee von Claudia und Andree Janzen. Das Ehepaar seit ist 17 Jahren beruflich eng mit Kaffee verbunden. 2016 kamen sie über Nordrhein-Westfalen und Altdorf nach Illschwang, wo sie ein Haus kauften und dort die Kaffeerösterei nebenberuflich betreiben. Sie gaben uns einen kleinen Einblick über die verschiedenen Kaffeebohnen, deren Herkunft sowie die von Ihnen per Hand im Trommelröster bei niedrigen Temperaturen durchgeführte schonende Röstung. Diese exquisiten Kaffeemischungen, konnten wir dann auch kaufen und jetzt zu Hause genießen.

Altes Hopfen-Zentrum in der Oberpfalz
Dorfrundgang in Illschwang mit Simultankirche, Hopfenfeld und Hopfenmuseum.

In Illschwang im Landkreis Amberg-Sulzbach in der Oberpfalz, lag einst eines der kleinsten Hopfenanbaugebiete der Welt. In einem alten Hopfenstadel wurde von der Gemeinde und dem Gartenbauverein, ein kleines aber feines Hopfenmuseum eingerichtet.
Zu einem Dorfrundgang in Illschwang mit anschließenden Museumsbesuch und Bierprobe begrüßte uns der Vorstand des Gartenbauvereins Illschwang Lorenz Geitner am Dorfplatz. Der Weg führte uns zur Simultankirche St. Veit. Eine weitere Kostbarkeit ist die Lourdes-Grotte außen am Kirchturm. Sie besteht aus Tuffstein und ist der Marienerscheinung in Lourdes nachempfunden. Sie trat 1885 an die Stelle einer Ölberg-Gruppe.
Weiter gings  zum Hopfenfeld und Staudengarten. Hier wird der Hopfen noch genauso angebaut wie früher - in einer sogenannten Stangenanlage. Jahr für Jahr wird der Hopfen von den Illschwangern geerntet, viele Helfer bringen im Herbst beim Hopfenzupfen die Ernte ein und zum Trocknen in das oberste Stockwerk des Stadels gebracht, woraus das Illschwanger Bier gebraut wird, bis zum Jahre 1939 gab es in Illschwang noch Hopfenanbau.
Anschließend führte uns Lorenz Geitner ins Hopfenmuseum. Eigentlich  sollte der Hopfenstadl in Illschwang abgebaut und im Oberpfälzer Freilichtmuseum Neusath-Perschen neu errichtet werden. Das ließen die Illschwanger Bürger jedoch nicht zu. Sie setzten es durch, dass der Stadel an seiner ursprünglichen Stelle stehen blieb und zum Illschwanger Hopfenmuseum umgestaltet wurde. Mittlerweile zeigt der Stadel den Weg des Hopfens vom Anbau bis zur Ernte.
Nach der Führung durften die Teilnehmer im Hopfenmuseum dann das süffige eigens gebraute Bier verkosten, hierbei nochmal einen "HERZLICHEN DANK" an Lorenz Geitner für die tolle Führung.
Nach der Besichtigung des Museums ging es weiter nach Aichazandt ins Landgasthaus Schmidt zum Brotzeit machen.

Bilder: Walter Heldrich
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