Besteigung des Monte Schlacko - KulturAS, wo Kultur und Bergbau aufeinandertreffen

2024/2025
wo Kultur und Bergbau aufeinandertreffen
Sulzbach-Rosenberg/Feuerhof
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Schlackenberg Lehrpfad:

Nach Abschluss der in den Jahren 2005 bis 2013 aufw├Ąndig  durchgef├╝hrten Sanierung des Schlackenberges, der ehemaligen  Reststoffdeponie der Maxh├╝tte, war es der Regierung der Oberpfalz auch  ein Anliegen, unter dem Schlagwort der "sanften touristischen Nutzung"  der interessierten ├ľffentlichkeit die M├Âglichkeit zu er├Âffnen, die  Deponie zu besichtigen und sich in den dort geschaffenen Infozentren  ├╝ber die Geschichte der Maxh├╝tte und auch die Sanierung des  Schlackenberges zu informieren.

Aus dem Schlackenberg ist nunmehr ein gr├╝ner H├╝gel mit sanften  Neigungen und drei markanten Erhebungen geworden. Ein besonderes  Augenmerk wurde bei der Modellierung der Deponieoberfl├Ąche auf eine  unter verschiedenen Gesichtspunkten vertr├Ągliche Einbindung des  Schlackenberges in die Umgebung, speziell in das Stadtbild von  Sulzbach-Rosenberg, gelegt. Das rund 32 ha gro├če Gel├Ąnde ist mit ca. 4  km geschotterten Wegen gut erschlossen, das "Infozentrum Aussichtspunkt"  direkt unterhalb des Gipfels bietet neben einem ├╝berw├Ąltigenden  Rundumblick f├╝r den Besucher auch eine Dauerausstellung mit sehr  anschaulichen Informationen ├╝ber die Geschichte und die Sanierung des  Schlackenberges.

Daneben k├Ânnen sich unsere Besucher mittlerweile entlang des im  Mai 2017 er├Âffneten "Lehrpfades Deponie Schlackenberg" auf einem gut  gekennzeichneten ca. 4 km langen Rundweg umfassend ├╝ber die Sanierung  des Schlackenberges sowie ├╝ber Fauna und Flora, die sich mittlerweile  auf dem Gel├Ąnde angesiedelt haben, informieren.

Entlang des Lehrpfades wird an insgesamt 14 Stationen und am  "Infozentrum Aussichtspunkt" alles Wissenswerte zu den  charakteristischen Erscheinungsformen eines Magerrasenstandortes anhand  von Schautafeln erl├Ąutert.


Schlackenberg ge├Âffnet:

Die Regierung der Oberpfalz informiert, dass der Schlackenberg im  Ortsteil Rosenberg von April bis Oktober 2024 nun wieder besichtigt  werden kann. An den in unten beigef├╝gter PDF-Datei gr├╝n hinterlegten  Tagen ist der Schlackenberg von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr ge├Âffnet (Zugang  ├╝ber Drehkreuz in der Erzhausstra├če).

SCHLACKENBERG

Im Jahre 2013 fand nach rund acht Jahren die abschlie├čende Sanierung des ehemaligen Schlackenbergs der Maxh├╝tte in Sulzbach-Rosenberg statt, genau 120 Jahre nach seiner Entstehung. In einem der gr├Â├čten Sanierungsprojekte Bayerns wurde die einstige Industriedeponie in ein idyllisches Wanderparadies umgewandelt.

Im Rahmen der "sanften touristischen Nutzung" des Schlackenbergs l├Ądt die Regierung der Oberpfalz die interessierte ├ľffentlichkeit ein, die Deponie Schlackenberg an verschiedenen Tagen zu erkunden - auch w├Ąhrend der Ferien und an ausgew├Ąhlten Wochenenden.

An diesen Tagen ist die Deponie Schlackenberg von 9:00 bis 16:00 Uhr ├╝ber das Drehkreuz im Eingangsbereich (Erzhausstra├če 12, 92237 Sulzbach-Rosenberg) zug├Ąnglich. Entlang des "Lehrpfades Deponie Schlackenberg" finden Sie gut markierte Wege mit vielf├Ąltigen Informationen zur Sanierung des Schlackenbergs sowie zur dortigen Fauna und Flora. Ein weiterer Bereich widmet sich der Geschichte der Maxh├╝tte und der Eisen- und Stahlerzeugung in Sulzbach-Rosenberg.

Eine Voranmeldung f├╝r diese Besichtigungstermine ist nicht erforderlich. Es k├Ânnen jedoch kurzfristige Termin├Ąnderungen auftreten, zum Beispiel aufgrund von Bauarbeiten an den Einrichtungen der Deponie. Es wird daher empfohlen, sich kurzfristig ├╝ber die Homepage zu informieren, ob das Gel├Ąnde an dem jeweiligen Tag zug├Ąnglich ist.

Neben den genannten Terminen ist auch die Besichtigung der Deponie Schlackenberg durch angemeldete Gruppen m├Âglich, f├╝r die auf Wunsch F├╝hrungen angeboten werden. Dies gilt insbesondere f├╝r Personen, die ├╝ber das Drehkreuz keinen Zugang zur Deponie haben. Es ist uns ein Anliegen, auch dieser Personengruppe den Besuch zu erm├Âglichen.

Terminanfragen richten Sie bitte telefonisch oder schriftlich - per E-Mail oder Brief - an einen der angegebenen Ansprechpartner. Wir sind bestrebt, das Gel├Ąnde der Deponie Schlackenberg jederzeit sicher f├╝r unsere Besucher zu halten. Dennoch erfolgt der Besuch auf eigene Verantwortung. Wir empfehlen allen Besuchern, feste und geschlossene Schuhe zu tragen.

F├╝r die Erkundung der Deponie Schlackenberg sollten Sie etwa 1┬Ż bis 2 Stunden einplanen. Wir freuen uns darauf, Sie auf dem Schlackenberg begr├╝├čen zu d├╝rfen!
Siedler besteigen am 29. April 2016 den Monte Schlacko

Schlackenberg das Ziel der Feuerhof-Siedler
Graue Halde mutiert zum gr├╝nen H├╝gel

Der "Monte Schlacko" geh├Ârt zu Rosenberg wie sein Gegen├╝ber, der Schlossberg. Als Zeugnis und Hinterlassenschaft erinnert er an die fast 150-j├Ąhrige Eisenerzeugung in der Maxh├╝tte. Die Siedlergemeinschaft Feuerhof brach jetzt zu einer Besichtigung des 55 Meter hohen Schlackenbergs auf. Vorab erfuhren die Teilnehmer von Baudienststellenleiter Uwe Eger von der Regierung der Oberpfalz einige Fakten ├╝ber das gr├Â├čte Altlastensanierungsprojekt Bayerns, das 2005 anlief und 2012 zu Ende ging. Die Gesamtkosten lagen bei rund 54 Millionen Euro. Eigent├╝mer ist der Freistaat Bayern. Dem fr├╝heren Anteilseigener der Maxh├╝tte fiel der Schlackenberg quasi in den Scho├č, als er nach der zweiten Insolvenz der H├╝tte f├╝r "herrenlos" erkl├Ąrt wurde. 1893 hatte die Ablagerung der Abf├Ąlle aus der Eisenverh├╝ttung an dieser Stelle begonnen. Eine Sanierung und Sicherung des Gel├Ąndes war unumg├Ąnglich. Das Aussehen der Deponie hat sich inzwischen grundlegend ge├Ąndert. So mutierte die einstige graue Halde zum gr├╝nen H├╝gel mit drei Erhebungen. Als sp├Ątere Nutzung sind sanfter Tourismus, also Spazierg├Ąnge und Wanderungen, oder auch Veranstaltungen in bestimmten Bereichen vorgesehen. Die "25 Feierhiferer Bergsteiger" wurden nach einem gut halbst├╝ndigen Anstieg mit einem gigantischen Rundblick ├╝ber Rosenberg und Umgebung belohnt. Baudienststellenleiter Uwe Eger (rechts) erl├Ąuterte auch die Funktionsweise der ├ľlabscheider-Brunnen auf dem Schlackenberg. Bild: Walter Heldrich
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