Wanderung auf dem nördlichen Bergbaupfad - Feuerhof Stadtteil von Sulzbach-Rosenberg

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Wanderung auf dem nördlichen Bergbaupfad

Bilder Fahrten/Ausflüge
Auf den Spuren der Bergleute
Nördlicher Bergbaupfad

Der Sulzbacher Bergbaupfad bei der Oberpfälzer Stadt Sulzbach-Rosenberg ist eine der Stationen an der Bayrischen Eisenstraße. Die Oberpfalz war seit dem 13. Jahrhundert durch ihre Vorkommen an Eisenerz und Braunkohle eines der wichtigsten Eisenzentren Mitteleuropas und wird auch "Ruhrgebiet des Mittelalters" genannt.

Am 21. April 2017 machten sich die Siedler Feuerhof auf die Suche nach den Spuren der Bergmänner. Unter der Führung von Josef Rieder marschierten die Siedler vom Gasthaus „Zum Bartl“ auf dem nördlichen Bergbaupfad teilweise identisch mit den ehemaligen Wegen der Bergleute zur Arbeitsstätte waren. Zuerst nach Großenfalz zur ehemaligen Grube Fromm. Hier ging schon im Mittelalter im aufgeschobenen Oberen Lager Bergbau um.
Weiter gings in das Bruchgebiet des Feldes Großenfalz. Die Erdoberfläche wurde auch hier durch den Abbau bis unter den Grundwasserspiegel abgesenkt. Somit entstand ein Weiher von ca. 10.000 qm Wasserfläche. Vor Beginn des Abbaus haben die Bewohner des Dorfes Großenfalz mit dem Ablösungsgeld der Maxhütte und finanziellen Eigenmitteln neue Höfe errichtet, die Sie südwestlich verstreut liegen. Nach dem Umzug der Bewohner des Dorfes in ihre neuen Höfe wurde das alte Dorf geschleift (abgerissen). Dort sind noch viele Grundmauern, Reste von Gartenzäunen und viele Obstbäume zu sehen. Heute hat sich von selbst ein herrliches Biotop gebildet, in dem seltene Tiere eine unberührte Natur finden. Das Gebiet ist inzwischen zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Weiteres Beispiel dafür, dass ein Eingriff durch den Bergbau eine Bereicherung der Natur hervorbringen kann.
Auf dem Rückweg über Etzmansberg ging noch zur ehemaligen Erzgrube Karoline mit dem Förderschacht Klenze. Schon 1863 wurde das Feld Karoline durch einen Schacht unweit des späteren Schachtes Klenze aufgeschlossen, der Klenzeschacht stand etwa dort, wo jetzt die Silos am Rande der Bewaldung stehen. Anschließend kehrte die Gruppe noch beim Bartl zum gemütlichen Teil ein.

Der Sulzbacher Bergbaupfad bei der Oberpfälzer Stadt Sulzbach-Rosenberg ist eine der Stationen an der Bayrischen Eisenstraße. Die Oberpfalz war seit dem 13. Jahrhundert durch ihre Vorkommen an Eisenerz und Braunkohle eines der wichtigsten Eisenzentren Mitteleuropas und wird auch "Ruhrgebiet des Mittelalters" genannt.

Der Bergbaupfad zeigt ehemalige Tagesanlagen der Erzgruben, Arbeitswege der damaligen Bergleute und den Schaustollen "Max" der Feldbahn. Die Eisenerzvorkommen im Amberg-Sulzbach-Auerbacher Raum befinden sich an einer langen geologischen Störungslinie, die "Pfahl" genannt wird und sich vom Bayerwald bis nach Oberösterreich erstreckt.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz unterhalb vom Annaberg. Hier stand der Wetterschacht Galgenberg. Wetter nennt der Bergmann die Luftmengen, die für eine Belüftung der untertägigen Grubenräume sorgen.


Markierte Rundwanderwege Bergbaupfad Sulzbach-Rosenberg
Nord (Naturschutzgebiet) ca. 8,0 km
und Süd ca. 8,0 km
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