Grube Karoline mit Klenzeschacht - Feuerhof Stadtteil von Sulzbach-Rosenberg

Willkommen im Stadtteil Feuerhof
Direkt zum Seiteninhalt

Grube Karoline mit Klenzeschacht

Grube Karoline mit Klenzeschacht

Schon vor über zweitausend Jahren wurde im ostbayerischen Raum Eisen erschmolzen, sehr wahrscheinlich auch im Sulzbacher Gebiet.

Schon 1863 wurde das Feld Karoline durch einen Schacht unweit des späteren Schachtes Klenze aufgeschlossen, mit dem Erreichen der Endteufe des Klenzeschachtes von 125 m bis in den unterhalb des Erzes gelegenen Kalkstein im Jahre 1912 und der Fertigstellung einer untertägigen Streckenverbindung zum alten Schacht wurde dieser alte Schacht stillgelegt und verfüllt.
Seit 1883 wurden die Erze beider Gruben „Etzmannsberg und Karoline“ mit einer Seilbahn zum Hochofen transportiert. Mit dem Klenzeschacht unweit Feuerhof nahm die Maxhütte 1910 ihr bis dahin anspruchsvollstes Bergbauprojekt in Angriff.
Nach der untertägigen Verbindung der Erzfelder Karoline, Etzmannsberg und Fromm fuhren in diesen Zentralschacht täglich 1000 Bergleute ein; die Förderung erreichte bis zu 2000 Tonnen pro Tag. Benannt wurde der Schacht nach dem langjährigen Aufsichtsrat Max von Klenze. Bis zum Abbruch 1962 war die Grube Karoline die Hauptfördergrube des Sulzbacher Bergbaus.
Mit der Fertigstellung des Annaschachtes unterhalb des Annaberges 1958 und der untertägigen Verbindungsstrecke zum Schacht Klenze wurde die Grube Karoline geschlossen und der Schacht verfüllt.

Zurück zum Seiteninhalt