Bergbau in Sulzbach-Rosenberg - Feuerhof Stadtteil von Sulzbach-Rosenberg

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Bergbau in Sulzbach-Rosenberg

Bei Wanderungen auf den Spuren des Eisenerzbergbaus (Bergbaupfad), im Stadtmuseum und im Schau-Stollen der „Villa Max“, oder durch einen außergewöhnlichen Rundblick vom Kriegerdenkmal und dem sanierten Schlackenberg in Rosenberg auf die Anlagen der bis 2002 produzierenden Maxhütte lässt sich die Entwicklung der Region vom „Ruhrgebiet des Mittelalters“ bis zur Stahlerzeugung der ehemaligen Maxhütte hautnah erleben.

Geschichte des Bergbaues in Sulzbach-Rosenberg

Sulzbach-Rosenberg ist ein ehemaliges Zentrum der Eisenerzindustrie. In den vergangenen Jahrhunderten wurde die Stadtgeschichte vom Ocker- und Bergbau geprägt. Noch bis zum Jahre 2002 war das traditionsreichste Stahlwerk der Region, die  Maxhütte Sulzbach-Rosenberg, in Betrieb.


Grube Karoline mit Klenzeschacht

Mit dem Klenzeschacht unweit Feuerhof nahm die Maxhütte 1910 ihr bis dahin anspruchsvollstes Bergbauprojekt in Angriff.

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Entstehung der Bergbausiedlung Feuerhof

Am 3. August 1936 fand die erste Besprechung wegen dieser Siedlung Feuerhof zwischen den Herren Vertretern des Gau-Heimstättenamtes und der Maxhütte statt. Diese erklärte sich zur Bereitstellung der Baugrundstücke und zur verbilligten Lieferung der Ziegelsteine bereit. Ferner übernahm sie die Bauleitung und die Restfinazierung. Im Anschluß daran wurden die Sulzbacher Bergleute durch eine Bekanntmachung aufgefordert, sich zur Siedlung anzumelden.

Kapelle St. Barbara - Schutzheilige der Bergleute

"A.D. 1988, St. Barbara bitt`für uns", heißt es in kunstvoll angebrachten Lettern über dem Portal der kleinen Kapelle am Bartl-Dreieck, und dieser Ruf zur Schutzheiligen der Bergleute ist mehr als nur ein frommer Brauch. Auf Initiative des damaligen Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft Adolf Hausner wurde die Kapelle "St. Barbara" errichtet, deren Grundsteinlegung am 29. April 1988 war. Nachdem der Bau beschlossene Sache war, machten sich Adolf Hausner und Georg Sperber sofort daran, freiwillige Spenden zu sammeln. Und sie mußten nicht lange bitten. Zahlreiche Firmen stellten großzügig das benötigte Material zur Verfügung.


Maxhütte

Die Maxhütte (MH), benannt nach dem bayerischen König Maximilian II. Joseph, war mit bis zu 9000 Beschäftigten ein traditionsreiches und international bekanntes Stahlwerk. Wirtschaft im Landkreis Amberg-Sulzbach war lange Zeit gleichbedeutend mit der 1853 gegründeten Eisenwerk-Gesellschaft-Maximilianshütte, die sich 1863 in Rosenberg ansiedelte. Dies verdeutlicht die in der Vergangenheit dominierende Stellung der eisenerzeugenden und -verarbeitenden Industrie. Feuer der Hochöfen am 24. September 2002 für immer erloschen.Vom Rosenberger Ehrenmal bietet sich ein einmaliges Panorama über das gesamte Hüttenwerk.

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Feuerhof auf den Hunt gekommen

Immer wieder wird die Frage gestellt was ist ein Hunt und was ist eine Lore und was ein Förderwagen. Wobei die ersten beiden am häufigsten genannt werden. Denn kaum einer spricht von einem Förderwagen. In verschieden Regionen spricht man generell vom Hunt oder der Lore.


SCHLACKENBERG

Unter dem schlagwort „sanfte touristische Nutzung“ laden ein einmaliger Panoramablick und ca. 4 Kilometer Unterhaltswege für Spaziergänge ein

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Naturschutzgebiet Wüstung Großenfalz

Heute hat sich von selbst ein herrliches Biotop gebildet, wo seltene Tiere eine unberührte Natur fanden. Das Gebiet ist inzwischen zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Ein weiteres Beispiel dafür, daß ein Eingriff in die Natur durch den Bergbau eine Bereicherung der Natur hervorbringen kann. Mehr erfahren

Bergbaupfad

Der Sulzbacher Bergbaupfad bei der Oberpfälzer Stadt Sulzbach-Rosenberg ist eine der Stationen an der Bayrischen Eisenstraße. Die Oberpfalz war seit dem 13. Jahrhundert durch ihre Vorkommen an Eisenerz und Braunkohle eines der wichtigsten Eisenzentren Mitteleuropas und wird auch "Ruhrgebiet des Mittelalters" genannt.

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Schaustollen "Max"

Auf dem Gelände der Flick-Villa (früher Wohnsitz des Großindustriellen Friedrich Flick), ist ein Stollen in den Malmkalk aufgefahren. Dieser Stollen hat zwar nichts mit dem eigentlichen Bergbau zu tun, sondern wurde von Bergleuten als Luftschutzstollen angelegt. Sie erhalten aber hier ein Gefühl vermittelt wie es in den Strecken der hiesigen Gruben ausgesehen haben mag.

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Chronik des Bergknappenvereins Sulzbach-Rosenberg

Wegen vieler altersbedingter Sterbefälle sinkt beim Bergknappenverein der Herzogstadt, wie bei anderen Traditionsvereinen auch, die Mitgliederzahl. Bewundernswert ist aber dennoch, dass die Aktivitäten zur Bewahrung der bergmännischen Tradition fortgesetzt werden.


Bergknappenkapelle

Der Vergangenheit verpflichtet - der Zukunft zugewandt

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