Zeugen des Bergbaus in Sulzbach-Rosenberg - Feuerhof

Feuerhof
2022/2023
Neuigkeiten und Wissenwertes rund um den Stadteil Feuerhof
Erinnerungen an den Bergbau in Sulzbach-Rosenberg
Leben in der Bergmannssiedlung
mit netten Leuten unterwegs!
Stadtteil von Sulzbach-Rosenberg
Direkt zum Seiteninhalt

Bergbau in Sulzbach-Rosenberg 

Klenzeschacht
Bergbau in Sulzbach-Rosenberg in der Oberpfalz war einst das "Ruhrgebiet des Mittelalters".

Geschichte des Bergbaus in Sulzbach-Rosenberg für die nachfolgenden Generationen erhalten. Ob bei Wanderungen auf den Spuren des Eisenerzbergbaus (Bergbaupfad), im Stadtmuseum, im Schau-Stollen der „Villa Max“, oder durch einen außergewöhnlichen Rundblick vom Rosenberger Kriegerdenkmal auf die Anlagen der bis 2002 produzierenden Maxhütte lässt sich die Entwicklung der Region vom „Ruhrgebiet des Mittelalters“ bis zur Stahlerzeugung im 20. Jahrhundert noch erleben. Der südlich des Werkes gelegene Schlackenberg wurde wegen seiner Belastung für die Umwelt bis 2014 saniert und kann besichtigt werden. Das einstige Hüttenwerk darf nicht betreten werden und ist für einzelne Anlässe nur an wenigen Tagen im Jahr geöffnet.

Sulzbach-Rosenberg kann auf eine jahrhundertelange Bergbautradition und ein ebenso reiches montangeschichtliches Erbe zurückblicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Bergbau im Jahr 1341 in der sogenannten „Kleinen Hammereinung“. Ein weiterer urkundlicher Beleg für den Sulzbacher Bergbau ist im gleichen Jahrhundert die „Große Hammereinung“ aus dem Jahr 1387.
Dennoch verlor der Abbau von Eisenerz in der Folgezeit immer mehr an Bedeutung.
Mit der Ansiedlung der Maxhütte und dem Bau der ersten Hochöfen im Jahr 1863/64 in Rosenberg erfuhr der Eisenerzbergbau in unserer Region eine Renaissance beziehungsweise seine größte Blüte.
Im Jahr 1965 wurde mit ca. 1.100 Beschäftigten in den Eisenerzgruben ein Höchststand erreicht. Doch nur ein knappes Jahrzehnt später am 31.07.1974 wird der St. Anna –Schacht und im Jahr 1977 der Eichelbergschacht stillgelegt. Der Eisenerzbergbau war darauffolgend in Sulzbach-Rosenberg beendet und 1987 mit der Stilllegung der Grube Leoni in Auerbach, in der ganzen Region.

Erinnerungen an den Bergbau von Helmut Heinl 

"Leben in der Bergmannssiedlung"

Über Jahrtausende  war der Bergbau selbstverständlicher Bestandteil dieser Stadt.  Seit 1938 prägte er auch das Leben in der Feuerhofsiedlung. Was niemand aufschrieb, war der Arbeitsalltag der Bergleute, die oft ihr ganzes Leben in der abgeschlossenen Welt der Bergwerke gearbeitet haben, erzählt von Helmut Heinl

Bergbau in Sulzbach-Rosenberg 

Begriffe aus dem Bergbau in Sulzbach-Rosenberg 

vom Blechlmaa bis Oarzgrowa

Geschichte des Bergbaus in Sulzbach-Rosenberg 

Sulzbach-Rosenberg ist ein ehemaliges Zentrum der Eisenerzindustrie. In den vergangenen Jahrhunderten wurde die Stadtgeschichte vom Ocker- und Bergbau geprägt.

Sulzbacher Grubenreviere 

1871 nahm auf Etzmannsberg ein neuer Schacht die Förderung auf, wobei kurze Zeit später in unmittelbarer Schachtnähe reiche Erzmittel erschlossen wurden.

Förderturm 

Der Förderturm des 1974 stillgelegten St.-Anna-Schachtes ist ein Sulzbach-Rosenberger Wahrzeichen und ein Identifikationsobjekt für die Bewohner.

Seilbahn nach Rosenberg 

Schaustollen "Max" 

Dieser Stollen hat zwar nichts mit dem eigentlichen Bergbau zu tun, sondern wurde von Bergleuten als Luftschutzstollen angelegt.

Das Bergmannslied: „Glück auf“ 

Das Steigerlied (auch Steigermarsch oder Glück auf, der Steiger kommt) ist ein deutsches Bergmanns- und Volkslied

Schlackenberg 

Unter dem schlagwort „sanfte touristische Nutzung“ laden ein einmaliger Panoramablick und ca. 4 Kilometer Unterhaltswege für Spaziergänge ein

Naturschutzgebiet Wüstung Großenfalz 

Heute hat sich von selbst ein herrliches Biotop gebildet, wo seltene Tiere eine unberührte Natur fanden. Das Gebiet ist inzwischen zum Naturschutzgebiet erklärt worden.

"Bartl" - Dreieck 

"A.D. 1988, St. Barbara bitt`für uns", heißt es in kunstvoll angebrachten Lettern über dem Portal der kleinen Kapelle am Bartl-Dreieck...

Feuerhof auf den Hunt gekommen 

Immer wieder wird die Frage gestellt was ist ein Hunt und was ist eine Lore und was ein Förderwagen. Wobei die ersten beiden am häufigsten genannt werden.

Bergbaupfad 

Der Sulzbacher Bergbaupfad bei der Oberpfälzer Stadt Sulzbach-Rosenberg ist eine der Stationen an der Bayrischen Eisenstraße. Die Oberpfalz war seit dem 13. Jahrhundert durch ihre Vorkommen an Eisenerz und Braunkohle eines der wichtigsten Eisenzentren Mitteleuropas und wird auch "Ruhrgebiet des Mittelalters" genannt.

Bergknappenverein 

Bergknappenverein Sulzbach 

Geschichte des Bergknappenvereins Sulzbach

Chronik des Bergknappenvereins Sulzbach-Rosenberg 

Wegen vieler altersbedingter Sterbefälle sinkt beim Bergknappenverein der Herzogstadt, wie bei anderen Traditionsvereinen auch, die Mitgliederzahl. Bewundernswert ist aber dennoch, dass die Aktivitäten zur Bewahrung der bergmännischen Tradition fortgesetzt werden.

Bergknappenkapelle 

Der Vergangenheit verpflichtet - der Zukunft zugewandt


11. Deutsche Bergmanns-, Hütten- und Knappentag 

2007 konnten wir 120 Jahre Bergknappenverein Sulzbach-Rosenberg feiern. Aus diesem Grund wurde der 11. Deutsche Bergmanns-, Hütten- und Knappentag bei uns abgehalten.

Maxhütte 

Maxhütte 

Die Maxhütte (MH), benannt nach dem bayerischen König Maximilian II. Joseph, war mit bis zu 9000 Beschäftigten ein traditionsreiches und international bekanntes Stahlwerk.

Die Maxhütte und das Gold aus der Erde 

Rohstoffe und deren Gewinnung stellen unverzichtbare Bestandteile des Lebens von Menschen dar. Sie sind in der Tat, gemäß dem neuen Modewort: absolut systemrelevant.

Das Werk in Rosenberg 

Im August 1861 erwarb die Haidhofer Maxhütte gegenüber dem Dorf Rosenberg sowie dem (heutigen Burgstall = eine abgegangene) Burg Rosenberg entlang der neu eröffneten Ostbahnlinie Nürnberg-Schwandorf-Regensburg ein größeres Gelände mit Kalksteinbruch.

Das Ende der Maxhütten und ein kleiner Lichtblick 

Im Gegensatz zu der Konkurrenz von Rhein und Ruhr sowie den südwestdeutschen Werken verfügte die Maxhütte über keine kostengünstige Transportmöglichkeiten zu Wasser.
Walter Heldrich - Schachtstr. 6 - 92237 Sulzbach-Rosenberg
Zurück zum Seiteninhalt