ehemaliger Förderturm des St. Anna-Schachtes - Feuerhof

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2021/2022
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ehemaliger Förderturm des St. Anna-Schachtes

Die Region um Sulzbach-Rosenberg in der Oberpfalz war einst das "Ruhrgebiet des Mittelalters".

Vom letzten und größten Bergwerk ist nur mehr der Förderturm erhalten, alles andere ist abgebrochen und bebaut. Die Sanierung des Förderturms und die museale Gestaltung des Umfeldes zieht sich seit mindestens seit 2010 hin. Das einstige Hüttenwerk wird Stück für Stück abgebrochen, darf nicht betreten werden und ist für einzelne Anlässe nur an wenigen Tagen im Jahr geöffnet. Leider ist es nicht gelungen, die Verantwortlichen zu Erhaltung eines wesentlichen Anteils des einst größten Hüttenwerks in Süddeutschland zu bewegen.

Der Förderturm des 1974 stillgelegten St.-Anna-Schachtes ist ein Sulzbach-Rosenberger Wahrzeichen und ein Identifikationsobjekt für die Bewohner, und ist das einzige in Sulzbach-Rosenberg noch sichtbare Zeugnis der Eisenerzgewinnung. Seit 2017 besitzt das Stahlbauwerk auch den Status eines Denkmals. 121 Stufen führen hinauf bis zur obersten Plattform des Förderturms, wo sich ein herrlicher Blick über die Herzogstadt bietet. Öffentlich begehbar werden sollen sie nach dem bisherigen Planungsstand allerdings nicht. Vom St. Anna-Schacht hat sich lediglich das Bockfördergerüst erhalten. Der Schacht selbst ist verfüllt. Der ehemalige Förderturm steht heute mittem im Wohngebiet. In Sulzbach-Rosenberg ist von allen Bergwerken (St. Anna Schacht, Eichelberg-Schacht, Klenze-Schacht, Grube Fromm) ist außer dem Förderturm des St. Anna Schachtes nichts erhalten geblieben.
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