Schaustollen "Max" - KulturAS. Gemeinschaft von netten, unternehmungslustigen, kulturbewussten und reiselustigen Menschen

2024/2025
Gemeinschaft von netten, unternehmungslustigen, kulturbewussten und reiselustigen Menschen
Sulzbach-Rosenberg/Feuerhof
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Schaustollen "Max"

Bergbaugeschichte live erleben
Bergbau-Schaustollen Max

Schon vor über zweitausend Jahren wurde im ostbayrischen Raum Eisen erschmolzen, sehr wahrscheinlich auch im Sulzbacher Gebiet. Dokumentarisch ist die Gewinnung und Verhüttung von Erzen 1305 nachgewiesen, als den Sulzbachern von den Bayerischen Herzögen Rudolf und Ludwig bereits vorhandene Bergbauprivilegien bestätigt worden waren. Bergbau hautnah mit vielen Exponaten wird Ihnen durch fachkundige Führer näher gebracht.

Auf dem Gelände der Flick-Villa (früher Wohnsitz des Großindustriellen Friedrich Flick), ist ein Stollen in den Malmkalk aufgefahren. Dieser Stollen hat zwar nichts mit dem eigentlichen Bergbau zu tun, sondern wurde von Bergleuten als Luftschutzstollen angelegt. Sie erhalten aber hier ein Gefühl vermittelt wie es in den Strecken der hiesigen Gruben ausgesehen haben mag, der an 31. März 1977 endete. Einiges Gezähe, das ist das Werkzeug der Bergleute, vermittelt Ihnen einige Eindrücke über den harten Berufes des Bergmanns.

Erlebe die Bergbaugeschichte von Sulzbach-Rosenberg und erfahre, wie die Bergleute untertage gearbeitet haben. Bei uns können Sie eine etwa einstündige Führung durch unseren Bergbau-Schaustollen buchen.  
Keine Angst, es geht nicht 170 m in die Tiefe, nein wir gehen fünf Stufen nach unten und dann ebenerdig ca. 100 m in den Berg.  Der Stollen wurde auf Anordnung vom damaligen MH- und Bergbau Direktor Flick im Jahre 1940/41 von Bergleuten als Luftschutzbunker angelegt bzw. aus den Kalkstein gesprengt. Im Jahre 1959 beauftrage Direktor Flick wieder die Bergleute den Luftschutzbunker so auszubauen wie es im Bergbau üblich war. Danach fungierte er viele Jahre als Wein- und Lagerkeller.
1994 wurde er auf Initiative vom damaligen Stadtheimatpfleger Karl Grünthaler und damaligen 1. Vorsitzenden des Stiber-Fähnleins Klaus Faltenbacher unter Mithilfe von vielen Bergleuten, die größtenteils auch beim Stiber-Fähnlein waren, zum Schaustollen ausgebaut. Der ehemalige Luftschutzstollen vermittelt Ihnen einen Einblick in den Sulzbach-Rosenberger Bergbau, der am 31.03.1977 am Eichelberg endete.
Die von den Bergleuten gesammelten Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände vermitteln viele Eindrücke über den harten Beruf des Bergmanns.   


Folgende Führungen können Sie buchen:  
Telefonisch bei Tanja Weiß unter 09661 52597
E-Mail: WeissTanja75@kabelmail.de  

Bilder von Peter Ostermann zur Verfügung gestellt
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