Geschichten aus dem Bergbau - Feuerhof

Feuerhof
2020
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Neuigkeiten und Wissenwertes rund um den Stadteil Feuerhof
Erinnerungen an den Bergbau in Sulzbach-Rosenberg
Leben in der Bergmannssiedlung
mit netten Leuten unterwegs!
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Geschichten aus dem Bergbau

Grube Caroline
Erinnerungen an den Bergbau in Sulzbach-Rosenberg
"Leben in der Bergmannssiedlung"

Über Jahrtausende  war der Bergbau selbstverständlicher Bestandteil dieser Stadt.  Seit 1938 prägte er  auch das Leben in der Feuerhofsiedlung. Was niemand aufschrieb, war der Arbeitsalltag der Bergleute, die oft ihr ganzes Leben in der abgeschlossenen Welt der Bergwerke gearbeitet haben.

Um diese Traditionen für nachfolgende Generationen zu bewahren, erzählt Helmut Heinl, in kurzen, amüsanten bis lehrreichen Geschichten, wie das Leben unter Tage in den letzten 150 Jahren war. Sein Anliegen  ist es, die Werte und Traditionen der Erzgräber nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die  Geschichten stammen von Gesprächen mit Zeitzeugen und eigenen Recherchen, die er seit 1983 dokumentiert."

Das Erzbarometer 

Der "Weiherblasch" und der "Kuller" mit seiner famosen Idee

Plötzlicher Streckenbruch 

Es war ein gewaltiger Schlag, der den hölzernen Ausbau erzittern ließ. Staub wirbelte auf, die Flammen der Karbidlampen wurden ausgeblasen und schlagartig war es stockdunkel.

Bergmann als Schlossherr 

Bergleute waren nicht nur Taubenzüchter, sondern hatten oft außergewöhnliche Hobbys. Die berühmten Steine aus Plastik kam es damals noch nicht.


Der Schokalad 

„dou moust an Schokalad essn, nou kraigs wida Kraft, mei Leiwa“

Da Groum Boda 

"aitz is´d Maschin hi"
Da die Bergleute oft vor ihrer Arbeit in der Grube andere Berufsausbildungen hatten, gab es vereinzelt auch Friseure unter ihnen.

Wie der Scharrer Gowl katholisch wurde. 

„I wüll ja niat spöttln, owa bist evangelisch oder katholisch?“

Der Friedhofsbomber 

Gaststätte Schinhammer
Geschichte von Helmut Heinl über einen Bergmann der mit seinem Fahrrad Probleme hatte.

vom Schlaudraff 

Die Brotzeit vom Schlaudraff
Frau Maulaff und die Zeitungsfrau

Bergbau und Krieg 

Erinnerungen an das Kriegsende in der Siedlung, vor 75 Jahren
Nach mehreren Bombenangriffen im April 1945 erfolgte der Einmarsch der US-Truppen.

Der Militarist 

Einige Monate nach Übernahme der Herrschaft durch die Nazis stellte sich H. R. bei seiner ersten Anfahrt dem Steiger militärisch stramm vor...

Pfeifferlsteigers Rache 

Bergmann
Geschichte von Helmut Heinl

Steiger H. (Spitzname Gobel) war nach dem ersten Weltkrieg aus dem Elsass zugezogen und  als Sonderling verschrien. Denn er benahm sich gegenüber den einheimischen Bergleuten manchmal recht nassforsch......

Pfeiferlsteigers Grubentelefon 

Geschichte von Helmut Heinl

Der um Streiche nie verlegene Fahrhauer Johann P., besser bekannt als „Pfeiferlsteiger“, kontrollierte Instandhaltungsarbeiten. Sein Kontrollgang führt ihn zu einer Stelle, wo der Schorsch die durch den Gebirgsdruck angehobene Sohle (Boden) in der Strecke wieder abgraben sollte. weiterlesen

die Kirschen aus dem Bergwerksgarten schmecken besser 

Den Feuerhofer Buben war der Garten nicht entgangen. Denn das Bruchfeld, bis hinunter zum Judenfriedhof, war ihr täglicher Abenteuerspielplatz. Die Neugierde, was hinter dem Zaun war, trieb sie um......

Der Untergang des Blernhofes 

Diese Geschichte, vom uralten Blernhof ist zwischen Märchen und Sage, im Sulzbacher Bergbaugebiet angesiedelt und könnte einen historischen Bezug haben.  


Die Wohnküche war immer warm 

Den ungezügelten Energieverbrauch, den wir uns von den Amerikanern abgeschaut haben, war in den Jahren als die Siedlung gebaut wurde unbekannt. Wer nicht wirklich sehr gut gestellt war, versuchte beim Heizen zu sparen In den Häusern, auch in denen der Stadtbürger wurden nicht alle Räume beheizt.


Der "Schurz" und sein Frosch 

Das Froschöl - Geschichte von Helmut Heinl

Bis etwa 1920 fuhren die Bergleute in den Sulzbacher Gruben mit Öllampen als Geleucht ein. Man kann sich heute nur mehr sehr schwer vorstellen, wie dunkel es damals vor Ort gewesen sein mag, mit diesen Funzeln. Die Lampen wurden wegen ihrer charakteristischen Form „Frosch“ genannt;

Aus alter Zeit; Bergbau um 1875 

Das Erz im Eisenerzbergbau wurde seit Jahrhunderten vor allem mit Schlägel und Eisen abgebaut. (Beide Werkzeuge finden sich – mit den gekreuzten Stielen nach unten - seit dem 16. Jahrhundert im Bergmannswappen. Zeigen die Stiele nach oben ist der Bergbau geschlossen.) Hinzu kam die Spitzhaue, für weicheres Erz oder Gestein und natürlich die Schaufel.


Grubenhobel 

Wer neu in das Leben unter Tage aufgenommen wurde, musste sich in jedem Fall erst einmal einer eingehenden sozialen Kontrolle unterziehen. Das ging bei den einfachen Leuten im Bergbau natürlich nicht wissenschaftlich sondern sehr realistisch, mit oft erprobten Aktionen.

Grubenholz - Brennholz für die Bergleute 

Im Kohlenbergbau gab es die so genannte Deputatkohle, das war ein Kohlenkontingent, das die Bergleute von der Grubenverwaltung zugewiesen erhielten.
Im Sulzbacher und im Auerbacher Bergbau erhielten die Bergleute vom Steiger Brennholz zugewiesen.

Der alte Melch 

Bergmann
Geschichte von Helmut Heinl über einen alten Bergmann der ums überleben kämpfte.

Der Steiger kann's, von Ost. Ritter 

Um 1915 kamen in den Sulzbacher Gruben die Bohrhämmer auf.
Da geschah auf der Grube Etzmannsberg folgendes: Ein Hauer hatte gerade angefangen, sein Ort abzubohren, als der Steiger kam. „Glück auf! Na, klappt es?“


Seilbahn nach Rosenberg 

Der Christbaumdiebstahl 

eine etwas andere Weihnachtsgeschichte von Helmut Heinl

Bergmannswege 

Bergmannswege gab es eigentlich nicht. Jedenfalls wurden sie nicht als solche bezeichnet. Erst heute, lange nach dem Ende des Bergbaus, stellen die Älteren unter uns immer wieder fest, dass die Pfade, auf denen wir als Kinder gelaufen sind, nicht mehr vorhanden oder zugewuchert sind. So wird uns erst jetzt bewusst, dass es Bergmannswege waren....

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